Im Dezember besuchte ich auf Einladung von Mein Niedersachsen Die Stadt Stade. Für mich ein echter Geheimtipp in Norddeutschland. Ich kannte die Stadt vorher nicht und hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde. Aber Stade hat mich wirklich überrascht. Die lebendige Altstadt versprüht mittelalterliches Flair mit ihren engen Gassen, den wunderschönen Fachwerkhäusern, den Stadtmauern, den Kanälen und dem alten Hafen mitten im Herzen der Stadt. Wir erkundeten die Stadt mit einem Stadtführer, und ich erfuhr viel über die Geschichte dieser Hansestadt.
Stade, ein gut gehütetes Geheimnis Niedersachsens!
Die reiche Geschichte von Stade
Bühne Stade ist eine Stadt mit einer reichen Geschichte. Sie liegt an der Grenze zwischen der höher gelegenen, südlichen Geestregion und der fruchtbaren, tiefer gelegenen nördlichen Region nahe der Elbe. Die ersten Menschen siedelten sich hier bereits um 1000 v. Chr. an, was Stade zu einer der ältesten Städte Norddeutschlands macht. Im 8. Jahrhundert n. Chr. entstand eine dauerhafte Siedlung mit Hafen.
Stade ist eine der ältesten Städte Norddeutschlands.
Stade entwickelte sich dank seiner strategischen Lage zu einer bedeutenden Hafenstadt. Schiffe wurden entladen, Waren gewogen und deklariert. Stades Blütezeit dauerte bis zum Dreißigjährigen Krieg. Doch die Stadt erlitt im Laufe ihrer Geschichte auch viele Rückschläge. Wikinger plünderten die Stadt, ein Stadtbrand zerstörte zwei Drittel der Stadt, und Schweden und Dänen besetzten sie. Zu allem Überfluss wurde Stade aus der Hanse ausgeschlossen, ein Status, den die Stadt erst 2008 zurückerlangte.
Heute kann man die Hansestadt Stade nicht mehr als bedeutende Hafenstadt bezeichnen, aber das historische Stadtbild ist erhalten geblieben und bietet einen Hauch von Mittelalter.
Fotogene Straßen mit wunderschönen Fachwerkhäusern
Sehenswürdigkeiten im Stadion
Stades historisches Zentrum ist vollständig von Wasser umgeben. Stadtmauern und Gräben umschließen die Stadt. Man kann noch alte Wagenräder der einstigen Befestigungsanlagen sehen. In den engen Gassen findet man die schönsten Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die meisten Fachwerkbauten der Altstadt sind erhalten geblieben, die schönsten befinden sich im Alten Hafen. Früher legten hier Schiffe aus ganz Europa an, um ihre Waren zu verkaufen. Heute liegt nur noch ein einziges Schiff im Wasser. Ebenfalls sehenswert sind ein alter Kran und der Schwedenspeicher, ein Getreidespeicher aus der Zeit der schwedischen Besatzung während des Dreißigjährigen Krieges. Er beherbergt heute das Schwedenspeicher Museum, ein Museum zur Stadtgeschichte. Besonders beeindruckend ist die Fassade des Bürgermeister-Hintze-Hauses. Dieses Haus wurde im 17. Jahrhundert für Bürgermeister Hinze erbaut.
Der Alte Hafen, einst einer der wichtigsten Häfen Norddeutschlands.
Rund um den Alten Hafen sehen Sie die schönsten Gebäude
Der alte Getreidespeicher Schwedenspeicher ist auf der rechten Seite zu sehen.
Das historische Stadtzentrum ist von Wasser umgeben
Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten in Stade zählen das barocke Rathaus von 1667, die St.-Wilhaldi-Kirche mit ihrem schiefen Turm und die St.-Cosmae-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. An Wochenenden können Sie mit einem Führer den Turm der St.-Cosmae-Kirche besteigen. Die Führer erzählen Ihnen Wissenswertes über die Kirche und die Geschichte der Stadt, und Sie genießen den herrlichen Ausblick über Stade. Bei gutem Wetter reicht die Sicht sogar bis zur Nordsee.
Tickets für den Aufstieg zur St.-Cosmae-Kirche sind in der Touristinformation am Hafen erhältlich. Der Preis beträgt 3 € pro Person.
Im Stadtzentrum finden Sie wunderschöne Gebäude wie das Rathaus und viele Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Blick auf die Stadt von der St.-Cosmae-Kirche aus
Stade ist ein absolutes Muss
Während die Stadtspaziergang Unser Reiseführer erzählte uns, dass nur wenige Niederländer Stade besuchen. Ist Stade etwa ein Geheimtipp unter den Niederländern? Ehrlich gesagt, wusste ich vorher auch nichts über diese Stadt. Aber diese Hansestadt entpuppte sich als angenehme Überraschung. Ich habe einen guten Grund, wiederzukommen, denn während meiner Reise ging eines meiner Objektive kaputt. Meine Ersatzkamera war zu dem Zeitpunkt in Island, daher konnte ich nur mit einem Weitwinkelobjektiv und meinem iPhone fotografieren.
Stade ist ein gut gehütetes Geheimnis in Deutschland. Diese Hansestadt ist definitiv einen Besuch wert.
Habe ich Ihre Lust auf einen Städtetrip nach Stade geweckt? Ich empfehle Ihnen, ein Zimmer im Parkhotel Stader HofDieses Hotel liegt nur wenige Gehminuten vom historischen Zentrum entfernt und bietet ein reichhaltiges und köstliches Frühstück. Ein Städtetrip nach Stade lässt sich hervorragend mit anderen Sehenswürdigkeiten in Niedersachsen verbinden.
Parkhotel Stader Hof
Buchen Sie ein Zimmer
Ich habe mich in Stade verliebt und würde sehr gerne wiederkommen.
Meine Tipps für einen Städtetrip nach Stade
- Möchten Sie mehr über die Geschichte und die Gebäude der Stadt erfahren? Dann buchen Sie unbedingt eine Tour mit einem (niederländischsprachigen) Reiseführer.
- Besteigen Sie die St.-Cosmae-Kirche und genießen Sie den Ausblick über die Stadt.
- Stade lässt sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten in Niedersachsen kombinieren.
- Im Mai blühen die Obstbäume des Alten Landes und bieten ein Meer aus Weiß und Rosa.
- Der Weihnachtsmarkt im Stade ist ein absolutes Muss und einmal im Jahr findet im Fischmarkt das besondere Winterfackelschwimmen statt.
Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? wertvoll?
Dann kannst du mich auf einen Kaffee einladen über Kauf mir einen Kaffee .
Dies trägt dazu bei, dass Reizen & Reistips unabhängig bleibt.
Interessiert an einem Zusammenarbeit?
Ich arbeite mit Reisezielen, Marken und PR-Agenturen zusammen.
Weitere Reisetipps für Deutschland?
Hier finden Sie alle Artikel und Tipps über Deutschland.